Der geheime Zirkel. Gemmas Visionen.

Gemmas VisionenWas nützt eine Dimension in der alles möglich ist, wenn man sie nicht zu nutzen weiß!?

Der geheime Zirkel. Gemmas Visionen
von Libba Bray und Ingrid Weixelbaumer

Die 16 jährige Gemma hat nach dem misteriösen Tod ihrer Mutter unkontrollierbare Visionen. Nach und nach aber erfährt sie immer mehr über ihre Gabe, sich selbst, über den Orden des aufgehenden Mondes und letztendlich auch über ihre Mutter. Sie liest in dem Tagebuch von Mary was es mit dem magischen Reich in ihren Visionen auf sich hat, denn Mary und deren Freundin Sarah gehörten einst selbst dem Orden an. Doch ihre Geschichte endete mit dem (angeblichen) Tod der beiden Mädchen. Damit wurde der Geheimbund zerstört und das magische Reich geschlossen, indem alles möglich ist, was man sich wünscht.  Gemma ist nun der neue Anfang und soll das magische Reich vor der bösen Hexe Circe schützen.

Zudem entsteht eine Freundschaft von 4 Mädchen, die den geheimen Zirekl bilden. Sie alle könne durch Gemmas Visionen in das magische Reich. Die Entstehung dieser Freundschaft wirkt auf mich eher unwahrscheinlich. Die Beschreibungen des magischen Reiches sind anfänglich ganz nett, aber es fehlt ihnen doch an Tiefe. Zudem wirken die Regeln und Möglichkeiten sehr willkürlich und nicht wirklich durchdacht. Außerdem ist ein Reich in dem alles möglich ist nicht nutzlos, wenn es fast gar nicht genutzt wird? Denn die Mächen haben nicht mehr kreative Ideen, als sich einen edlen Ritter, Schönheit und das Jagen-Lernen zu wünschen. Am Ende des Buches bleiben viele Fragen offen, und man hat das Gefühl das Buch sei nur die Einleitung zur eigentlichen Geschichte gewesen. Ob das zweite Buch da mehr zu bieten hat, bleibt fragwürdig. Auch die angedeutete Liebesgeschichte kommt hier leider nicht zum tragen und soll wohl nur als Anreiz für den Kauf des zweiten Buches dienen. Den Kauf werde ich mir sicher noch zweimal überlegen.

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